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Landwirtschaft Head

Vier Jahreszeiten in der Landwirtschaft

 

 

Seit 1889 bewirtschaftet unsere Familie auf 1270 m Seehöhe den Stoffenbauer Hof in Ramsau am Dachstein.

 

Auf unserem Hof werden Rinder, Schafe, Hühner und Katzen gehalten, wobei Letztere das Haus, dem Stall vorziehen und Erstere täglich zweimal gemolken werden.

 

Den Winter über befinden sich die Tiere im Stall, wo sie von der eisigen Kälte und den Schneestürmen geschützt sind. Die Tiere kommen mehrmals die Woche, wenn es das Wetter erlaubt für einige Stunden ins Freie.

Am Ende des Winters ist unser Hahn Friedolin mit seinen 10 Hennen der Erste, der es nicht mehr erwarten kann, ins Freie zu kommen, und gelegentlich ausbuchst. Meter um Meter drängt die immer stärker werdende Sonne den, über den Winter hart wie Stein gewordenen, Schnee zurück und gibt den Lebensraum wieder für die Tierwelt frei.

 

Der Frühling ist für uns Landwirte bekanntlich eine sehr arbeitsintensive Zeit. Ebenso, wie die Schneerosen, kommen nun auch die über den Winter entstandenen Schäden an Zäunen und Wegen zum Vorschein. Nach ein paar Tagen, wenn die meisten Schäden beseitigt sind und die Zäune wieder aufgespannt wurden, verlassen auch unsere Tiere wieder den Stall und befinden sich nun ganztägig auf der Weide. Lediglich die Kühe kommen am Abend zum Melken in den Stall und verlassen ihn erst am nächsten Morgen nach dem Melken wieder. Die Schafe bekommen in dieser Zeit ihre Frühjahrsschur, um gut für den bevorstehenden warmen Almsommer gerüstet zu sein.

 

Sobald in den höheren Lagen der Schnee zum größten Teil geschmolzen ist und die Gräser wieder sprießen, steht dem Almauftrieb nichts mehr im Weg. Beginnend mit den Kälbern und Kühen wird, nach und nach, das gesamte Vieh auf die 5 km entfernte Neustattalm aufgetrieben.

 

Von Anfang Juni bis Ende September, den ganzen Sommer über, sind unsere Rinder und Schafe auf der Alm und machen dort Urlaub. Am Hof bleiben lediglich die Hühner und Katzen zurück.Auch in dieser Zeit werden die Kühe jeden Tag, einmal am Morgen und einmal am Abend, gemolken und die Milch anschließend per Auto ins Tal gebracht. Den ganzen Sommer über ernähren sich die Tiere von den Gräsern und Kräutern der Alm, was in Kombination mit dem hohen Bewegungsaufwand, eine fabelhafte Fleischqualität ergibt, welche sich im Geschmack widerspiegelt.

 

Im Herbst, wenn die Tage wieder kürzer werden, verlassen die letzten Tiere die Alm und kehren auf ihren Heimat-Hof zurück. Dort verbringen sie dann noch ein paar schöne Wochen auf den sonnigen Weiden, bis der Schnee, nach und nach, wieder seinen Platz in Anspruch nimmt. Die letzten Zäune werden noch abgelegt und Hütten winterfest gemacht.

 

 

Bis „Er“ eines Tages wiederkommt und ihn schließt, den ewigen Kreis der „Vier Jahreszeiten“.

nachhaltige Landwirtschaft

  • Wir beziehen zu 100% Ökostrom – Energienetze Steiermark – keine CO2 Emissionen und keine radioaktiven Abfälle (Stromkennzeichnung: 62,55% Wasserkraft, 22,81% Windenergie, 9,08% Biomasse, 2,93% Sonnenenergie, 2,56% Biogas, 0,07% sonstige Ökoenergie)
  • Fotovoltaikanlage – regenerative Energiegewinnung
  • Kachelofen – Kachelofen mit eigenen Brennholz als Ergänzungsheizung
  • Produkte aus der eigenen Landwirtschaft
  • nachhaltige Landwirtschaft: gentechnikfrei, kein Futtermittelzukauf, kleinstrukturierter Bergbauernhof, aktive Almwirtschaft

farbenfroher Alpengarten

freche Katzen